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Schnarchen und Zähneknirschen

Wenn Sie sich mor­gens matt und erschöpft füh­len, obwohl Sie aus­rei­chend Schlaf hat­ten, dann kann das dar­an lie­gen, dass Sie mög­li­cher­wei­se nachts schnar­chen oder mit den Zäh­nen knir­schen. Bei­des ist auf Dau­er unge­sund.
Wir zei­gen Ihnen, wie die­se Sym­pto­me scho­nend und effek­tiv behan­delt wer­den kön­nen. So kann in einem über­schau­ba­ren Zeit­raum mit spe­zi­ell ange­pass­ten Zahn­schie­nen, die nicht unan­ge­nehm zu tra­gen sind, oft­mals eine deut­li­che Ver­bes­se­rung Ihrer Beschwer­den erreicht werden.

In unse­rer Pra­xis am Vik­tua­li­en­markt arbei­ten wir nach dem Prin­zip der ganz­heit­li­chen Zahn­heil­kun­de. Eine allei­ni­ge Behand­lung der Beschwer­den bei Schnar­chen oder Zäh­ne­knir­schen ist nicht die idea­le Lösung. Wir hel­fen Ihnen ger­ne, im part­ner­schaft­li­chen Ver­bund eben­falls ganz­heit­lich arbei­ten­de Spe­zia­lis­ten zu fin­den, die ver­su­chen, auch die eigent­li­che Ursa­che von Schnar­chen oder Zäh­ne­knir­schen ein­zu­krei­sen und sys­te­ma­tisch abzustellen.

Stress und Zähneknirschen

Das Knir­schen mit den Zäh­nen (Bru­xis­mus) ist häu­fig eine unbe­wuss­te nächt­li­che Reak­ti­on auf Stress. Dies soll­ten Sie nicht auf die leich­te Schul­ter neh­men. Zäh­ne­knir­schen kann viel­fäl­tigs­te kör­per­li­che Beschwer­den ver­ur­sa­chen. Beschwer­den, die sie viel­leicht erst ein­mal gar nicht in Ver­bin­dung mit ihren Zäh­nen brin­gen, wie bei­spiels­wei­se chro­ni­sche Schmer­zen an Kno­chen oder Gelen­ken, Schwin­del oder sogar Tin­ni­tus.

Auch Kie­fer­ge­lenks­stö­run­gen und Fehl­stel­lun­gen ein­zel­ner Zäh­ne kön­nen ein wich­ti­ges Hin­der­nis bei der Hei­lung sol­cher Beschwer­den darstellen.

Mögliche Folgen vom Knirschen mit den Zähnen sind:

  • Beschä­di­gung der Zahn­sub­stanz und Fehl­stel­lun­gen der Zähne
  • Span­nungs­kopf­schmer­zen
  • Zahn­schmer­zen
  • Tin­ni­tus
  • Rücken­schmer­zen
  • Schwin­del

Sie kämpfen mit Schnarchen oder Zähneknirschen? Wir bringen Ihnen einen erholsamen Schlaf zurück!

Fragen & Antworten zu Zähneknirschen

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Wie entsteht Zähneknirschen?

In den meis­ten Fäl­len ist die Cra­nio­man­di­bu­lä­re Dys­funk­ti­on die Ursa­che für Zäh­ne­knir­schen. Das sog. CMD Sym­ptom ist eine sehr kom­ple­xe Erkran­kung der Kie­fer­mus­ku­la­tur, die ver­schie­de­ne Aus­lö­ser haben kann.

Nicht sel­ten sind neben kör­per­li­chen Lei­den auch psy­chi­sche Beschwer­den Grund oder Anzei­chen für eine CMD. Das neu­ro­mus­ku­lä­re Sys­tem im Kopf­be­reich reagiert äußerst emp­find­lich auf Umwelt­ein­flüs­se, Stress, Hek­tik oder Ärger. Betrof­fe­ne pres­sen oder knir­schen vor allem nachts unbe­wusst mit den Zäh­nen.

Wie kann man Knirschen mit den Zähnen vermeiden?

Mit einer Kie­fer­ge­lenks­schie­ne kön­nen gute Erfol­ge gegen das Zäh­ne­knir­schen erzielt wer­den. Denn die Schie­ne ver­hin­dert den Kon­takt der Zäh­ne zuein­an­der, funk­tio­niert wie also wie eine Art Air­bag für Zäh­ne. Zudem ver­än­dert sie die Biss­hö­he; die Kau­mus­keln kön­nen sich so ent­span­nen. Das Ziel der Knir­scher­schie­ne ist es, das immer wie­der­keh­ren­de Anspan­nen der Kau­mus­keln zu been­den. Eine Kie­fer­ge­lenks­schie­ne lin­dert die Sym­pto­me von Bru­xis­mus. Die Ursa­chen des Zäh­ne­knir­schens behan­delt sie nicht.
Eine Kie­fer­ge­lenks­schie­ne wird in unse­rer Pra­xis indi­vi­du­ell erstellt und ange­passt. Wir zei­gen Ihnen, wie die Schie­ne getra­gen wer­den soll, um unge­woll­te Neben­wir­kun­gen an Zäh­nen und Zahn­fleisch zu ver­mei­den. Bei regel­mä­ßi­gen Kon­troll­ter­mi­nen stel­len wir die rich­ti­ge Tra­ge­wei­se und Pass­ge­nau­ig­keit Ihrer Schie­ne sicher.

Aqualizer

Der Aqua­li­zer ist eine sofort ein­setz­ba­re „pro­vi­so­ri­sche Schie­ne“ bei CMD Beschwer­den. Als aku­te Sofort­hil­fe, ins­be­son­de­re bei Span­nungs­kopf­schmer­zen, Rücken­schmer­zen und Zäh­ne­knir­schen ist der Aqua­li­zer für fast alle Pati­en­ten geeignet.

Der Aqua­li­zer besteht aus was­ser­ge­füll­ten Biss­kis­sen, die über eine dün­ne Kapil­la­re mit­ein­an­der ver­bun­den sind. Die Schie­ne reagiert mit­hil­fe des Was­ser dyna­misch und per­ma­nent, um den Kau­druck gleich­mä­ßig zu ver­tei­len. Bei­de Sei­ten des Kie­fers wer­den so wie in einem Was­ser­bett ausbalanciert.

Wirksame Hilfe gegen Schnarchen 

Vie­le Men­schen wis­sen nicht, dass gegen Schnar­chen eine zahn­ärzt­li­chen Pro­tru­si­ons­schie­ne hilft. Schnar­chen ohne Atem­aus­set­zer (pri­mä­res Schnar­chen, Rhon­cho­pa­thie) ist für den Betrof­fe­nen harm­los – und erst ein­mal „nur“ für den Part­ner belas­tend. Wenn es aller­dings beim Schnar­chen zusätz­lich zu Atem­still­stän­den kommt, kann eine ernst zu neh­men­de Erkran­kung vor­lie­gen, die die Lebens­er­war­tung um Jah­re ver­kür­zen kann: Die Schlaf­apnoe.

Wie funktioniert eine Zahnschiene gegen Schnarchen?

Anti-Schnarch­schie­nen, Pro­tru­si­ons­schie­nen genannt, sind unter­schied­lich geform­te Schie­nen aus Kunst­stoff, die der Pati­ent wäh­rend des Schlafs in den Mund ein­setzt.
Die­se Zahn­schie­nen gegen Schnar­chen hin­dern die Zun­ge dar­an, in den Rachen abzu­rut­schen und dort Schnarch­ge­räu­sche zu ver­ur­sa­chen. Gleich­zei­tig posi­tio­nie­ren Pro­tru­si­ons­schie­nen den Unter­kie­fer leicht nach vor­ne, wodurch die obe­ren Atem­we­ge erwei­tert wer­den. So kön­nen Schnarch­ge­räu­sche ver­hin­dert und Apno­e­zu­stän­de (Atem­aus­set­zer) behan­delt werden.